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Baden-Baden | Museum Frieder Burda
Natur. Zeitgenössische Kunst aus der Altana Kunstsammlung
Das Unternehmen Altana entstand 1977 als Neugründung des Großindustriellen Herbert Quandt (BMW, Varta), der die Holding an die Börse führte. Nach dem Tod Quandts erbte seine Tochter Susanne Klatten die Mehrheit an Altana. Nach dem Verkauf der durch das Magenmittel Nycomed in die Schlagzeilen geratenen Pharmasparte verblieb das
Spezialchemiegeschäft der heutigen Altana mit Sitz in Wesel. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Produkte für Lackhersteller, Lack- und Kunststoffverarbeiter, für die Druck- und Kosmetikindustrie sowie die Elektroindustrie.
Die Altana Kulturstiftung, die aus der privaten Unternehmenssammlung hervorging, besitzt heute an die 600 Werke zeitgenössischer Kunst, die sich mit dem Verhältnis des Menschen zur Natur auseinandersetzen. Es ist der Stiftung "... ein Anliegen, das Bewusstsein für die Bedeutung und unsere Verantwortung gegenüber der Natur zu entwickeln und zu schärfen - in der Auseinandersetzung mit der Kunst."
Im Museum Frieder Burda ist bis 8. Februar 2009 eine Auswahl von 80 Werken der Sammlung zu sehen. Darunter
die Apfelbilder Karin Kneffels, makellose Gen-Schöpfungen, ohne jede Faulstelle oder das kleinste Wurmloch. Abb:
Stefan Thiel,
Ufer IV (Weiden),
2003
Scherenschnitt auf Papier,
104 x 160,1 cm
ALTANA Kunstsammlung, Bad Homburg
Foto: ALTANA Kunstsammlung, Bad Homburg
© Courtesy VOUS ETES ICI, Amsterdam
www.museum-frieder-burda.de
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